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Max Scheuerer

HeimatUnternehmer für eine grüne Zukunft für alle

Die BioBay-Chefs Max Scheuerer und Torsten Rustler stehen in Ihrem Bioladen in Guteneck.
Eine große Auswahl an Bio-Produkten bietet BioBay rund um Max Scheuerer und seinem Geschäftsführer-Kollegen Torsten Rustler.
© Florian Petersilka | Heimatunternehmen Bayern

Ursprung

Unmittelbar nach dem Abschluss seiner Ausbildung zum Metallbauer hat Max die Anstellung gekündigt, um sein eigener Chef zu werden. Er wollte an seiner Arbeit, mit der er Tag für Tag viel Zeit verbringen würde – dessen war er sich bewusst –, Freude haben und Erfüllung finden, etwas Sinnvolles tun. Und dazu denkt er schon immer an mehr als nur an sich selbst. Von Kindesbeinen an durfte Max die Natur als endlosen Abenteuerspielplatz erkunden, ist auf dem Land aufgewachsen, hat früh und eindrücklich gelernt, wie wertvoll unberührte Landschaft für Mensch und Tier und wie elementar ein intaktes Ökosystem ist. Das hat ihn nachhaltig geprägt. Das zu beschützen, hat er sich zur Aufgabe gemacht. Und irgendwie fühlt es sich für Max auch heute noch ein bisschen nach Abenteuerspielplatz an, wenn er immer neue Produkte entdeckt und ausprobiert, stets unter der großen Prämisse: Nachhaltigkeit, Ehrlichkeit, Qualität und Leidenschaft. Bereits 2012 gründet er so sein erstes Unternehmen und setzte den Grundstein. Der Weg bis heute war gewiss kein einfacher und beinhaltete so manche Kurve. Doch Max ist sich sicher und der Erfolg gibt ihm recht. Inzwischen ist der HeimatUnternehmer Gründer und Inhaber mehrerer Unternehmen, die allesamt unter seiner Prämisse arbeiten. Eines dieser Unternehmen ist BIObay, ein Onlineshop für so ziemlich alles, was man zum Leben braucht und noch viel mehr – alle Produkte nachhaltig und fair, großenteils regional, vegan und bio.

Begegnungen

Wie so oft im Leben waren es gerade die Begegnungen mit Menschen, die echte Meilensteine in Max' unternehmerischer Karriere setzten. Bereits im Jahr 2012, in dem er mit der Kündigung den ersten Schritt zur beruflichen Selbständigkeit gemacht hat, lernte der HeimatUnternehmer Torsten Rustler kennen. Der Grundstein für die spätere Zusammenarbeit war gelegt, auch wenn es noch ein paar Jahre dauern sollte, bis sie die Form annahm, in der sie heute stattfindet. Inzwischen kümmert sich Torsten um den Vertrieb, neue Produkte und Ideen sowie den Social Media Auftritt von BIObay. Eigentlich ist Torsten gelernter Versicherungskaufmann, hat sich jedoch schon vor Jahren beruflich neu orientiert und arbeitete, um ein wenig das Tempo aus seinem rasanten Alltag zu nehmen, zwischenzeitlich als LKW-Fahrer. Noch heute ist er hauptberuflich im gleichen Unternehmen tätig – inzwischen als Leiter der Filialsupport-Organisation. 

Stephan ist neben Torsten und Max der Dritte im Bunde der Steuerzentrale von BIObay und ebenfalls seit Anfang an mit von der Partie. Stephan kommt ursprünglich aus der Filmbranche, war lange im Filmpark Babelsberg tätig. Bei BIObay kümmert sich Stephan um die Corporate Identity, alles rund ums Thema IT und unterstützt Torsten bei Social Media. Daneben arbeitet Stephan auch heute noch als Fotograf.  Insgesamt besteht das Team von BIObay aus acht Kollegen, die zu einem großen Teil remote aus dem Homeoffice, verstreut über die ganze Republik, tätig sind. Vertrauen wird hier großgeschrieben, die gemeinsame Vision eint das Team auch über örtliche Distanzen hinweg.

Wege

Neben BIObay haben der HeimatUnternehmer und die beiden anderen Jungs noch so manch andere Geschäftsidee in die Tat umgesetzt. Sie vertreiben etwa Hanftee, Nudelstrohhalme sowie Europaletten und Möbel aus Wellpappe. Und auch ein Dorfladen samt Café ist in Planung auf dem alten Hof, in den BIObay 2020 eingezogen ist. Wir dürfen also gespannt sein, mit welchen Projekten uns Max in Zukunft noch überraschen wird.

Unbedingtes Ziel für den HeimatUnternehmer und sein Team ist, einen Beitrag dafür zu leisten, dass auch die Kinder kommender Generationen noch unbeschwert barfuß über grüne Wiesen laufen können, wie sie es selbst einst tun durften – nicht etwa Zahlen und Umsatzziele. Geld ist für sie dabei nur Mittel zum Zweck, um das zu erreichen, was sie sich vorgenommen haben. Und das kauft man Max auch ab.

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